Neue Herausforderungen sind oft schwer.

Herausforderung Medialität. Ganz besonders konfrontierend.Herausforderung

Herausforderung(en) sind immer schwierig, weil unbekannt. Man weiß nie was auf einen zukommt. Das darf ich jetzt auch wieder erleben.

Wir alle sind spirituelle Wesen, auch wenn die meisten von uns das vergessen haben. Und als spirituelle Wesen haben wir alle mediale Fähigkeiten mitgebracht in unsere Existenz hier auf der Erde. Einige sind sich hiervon bewusster als andere und sie arbeiten, mehr oder weniger sauber, mit der geistigen Welt die für unsere Augen unsichtbar ist.

Warum vergessen wir unsere medialen Fähigkeiten?

Einige von uns haben sich entschieden bei Eltern aufzuwachsen, die überhaupt nichts damit anfangen können. Die selbst Angst vor dem haben was ihr Kind erzählt. Sie halten es für dummes Zeug, weil sie selbst an nichts glauben, was sie nicht sehen, fühlen oder berühren können. Dann darfst du nicht darüber reden und kannst selbst bestraft werden, wenn du es doch tust. Das ist schon eine besondere Herausforderung, sicher für ein Kind. Wie kannst du unter diesen Voraussetzungen bei dir selbst bleiben?

Ich hatte solche Eltern und so sind meine medialen Fähigkeiten für lange Zeit in Vergessenheit geraten. Aber sie waren, und das ist auch bei anderen Menschen so, nie wirklich weg.

Je älter ich wurde umso mehr kann ich wieder Dinge wahrnehmen, die andere nicht berühren oder sehen können. Aber ich habe keine Angst davor, im Gegenteil, es macht mich glücklich. Es macht mir viel mehr Angst wie wir miteinander interagieren und mit der Erde umgehen. Ich vermisse den Respekt und die Liebe zum leben und das lässt mich noch ab und zu aus dem Gleichgewicht kommen. Aber ich traute mich nicht darüber reden was ich wahrnehmen kann. Und dann kam die “New Age” Zeit, wo viele Menschen Strömungen gefolgt sind ohne ihre eigene Spiritualität zu prüfen oder zu kennen. Das hat der Medialität nicht unbedingt gutgetan. Also bin ich wieder stumm geblieben und habe versucht meine Medialität zu unterdrücken.

Doch das ist auf Dauer nicht möglich.

Und so ist es jetzt schwieriger, meine Medialität (wieder) zu entdecken und in meinen Alltag zu integrieren. Es bedeutet jeden Tag üben. Mein Sensibilitätstraining ist nicht einfach, obwohl ich als ‚Hoch Sensitive Person‘ eingestuft werde. Aber es gibt große Unterschiede in fühlen, sehen, hören, riechen und berühren. In Energien, von denen du das Gefühl hast überfallen zu werden oder ob du dich mit den Energien bewusst verbinden willst.

Setz Dich zum Beispiel hin und versuche mal den Unterschied zwischen Baumwolle und Polyacryl auf der Haut zu erspüren, ohne die Stoffe in der Hand zu halten. Aus Deinem Gedächtnis heraus indem du es dir vorstellst. Oder versuche zu riechen, welche Gerüche in Deinem Zimmer sind. Normalerweise gibt es ein Geruch, der dominanter ist als andere. Andere Düfte sind oft sehr subtil und werden in der Regel nicht beachtet.

Um in der Lage zu sein meine Medialität auf eine reine und liebevolle Weise zu verwenden, um anderen in ihrem Leben helfen zu können, ist es sehr wichtig mich selbst besser zu kennen. Meine eigenen Motive besser zu verstehen und meine Energien besser zu lesen, die die Wurzeln meiner Handlungen, Gedanken und Gefühle sind, das ist nicht wirklich einfach. Es ist nicht etwas, dass du, eins, zwei, drei gemeistert hast. Aber es ist ein Prozess, wo ich Spaß, Überraschungen, schöne und weniger schöne Erfahrungen mit mir selbst erlebe. Ich freue mich auf den weiteren Verlauf und habe das Gefühl etwas Wertvolles an mein Coaching zufügen zu können.

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