Mutig sein

Mutig sein, ist das etwas besonderes oder gehört Mut zu mir?mutig sein

Ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass es wichtig ist mutig zu sein um zu erkennen, wer du wirklich bist.
Ich bin sicher, du muss mutig sein, um so zu leben wie du wirklich bist.
Ich bin sicher, du bist mutig, sonst wärst du jetzt nicht hier.

Wie kann ich es wagen zu sagen, dass ich weiß, was es bedeutet mutig zu sein?
Ups, ganz schön mutig, oder 😉.

Nun, ich musste alles selbst durchleben.

Ich war in den letzten 26 Jahren super ängstlich. Ich habe mich viele Jahre nicht getraut das Haus zu verlassen.
Ich konnte keine Menschen mehr treffen, ich konnte nicht einkaufen gehen. Ich konnte eine Zeit lang Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern nicht ertragen, konnte nicht ausgehen oder mit vielen Leuten in einem Raum und sogar nicht auf der Straße sein.
Vor dieser Zeit liebte ich es, viel und schnell Auto zu fahren, aber das war nicht mehr möglich, selbst das Mitfahren war für mich eine Katastrophe mit Magenkrämpfen, Weinen, Erstickungsgefühlen, Schwindel und ständigem Fluchtwillen.
Ich konnte die Strahlungen nicht ertragen, die inzwischen haushoch angestiegen waren. Sie machte mich unruhig und bereiteten mir Übelkeit.
Es war für mein „kleines Ich“ schrecklich geworden zu existieren, für die „kleine Person“, für die ich mich hielt.
Ich war zu einem erbärmlichen Opfer mutiert. Ein Niemand, der Gott und der Welt die Schuld an allem gab und sich völlig verlassen fühlte.
Keiner hat mich verstanden oder konnte mir helfen.

Was sollte ich hier?

Ich wollte überhaupt nicht hier sein, aber warum in Gottes Namen war ich dann doch hier?
Zuerst konnte ich nicht verstehen, was mit mir los war. Die Angst hatte mich fest in ihren Bann gezogen, ich war fast ununterbrochen in Panik und dachte, ich sterbe jetzt, wirklich jetzt.
Ich war mir noch nicht bewusst, dass ich hier etwas lernen wollte, aber ich wusste, dass es etwas bedeutete. Irgendwo in mir fühlte ich, dass dies nicht die Absicht meines wahren Selbst war. Auch wenn ich überhaupt keine Ahnung davon hatte, was dieses Selbst war. Aber ich hatte die Einladung gespürt und sie scheinbar unbewusst angenommen.

Es waren 20 super lehrreiche Jahre für mich.

Ich kämpfte um mein Leben. Ich habe alles getan, um rauszukommen, und nach Ressourcen gesucht, die mir dabei helfen könnten. Ich bin den Weg gegangen, den viele Menschen vor mir gegangen sind, um Hilfe zu finden, und viele weitere Menschen werden nach mir denselben Weg gehen.
Jetzt nach 26 Jahren kann ich sagen, ich bin genau den Weg gegangen, den mein SELBST (oder wenn man so will meine Seele) gehen wollte, um mich erfahren zu lassen, wer ich bin. Und so muss ich jeden Tag mutig sein. Auch wenn ich jetzt wieder am „Leben“ draußen teilhaben kann, weiß ich, dass es nicht darum geht, ob ich an diesem Leben teilnehme. Ich durfte erfahren, dass es um mein spirituelles Erkennen geht, darum, was ich aus dem Leben mache.

Ja, ich mache mein Leben.

Ich denke (nicht mit meinem Verstand) mein Leben und fülle es jeden Tag aus. Meine Gedanken gestalten meinen Tag. Und ja, man muss mutig sein, um das sehen zu wollen. Es erschreckt viele zu erkennen, dass wir selbst verantwortlich sind für unsere Erfahrungen in jeder Sekunde, jeder Minute, jeder Stunde, jeden Tag, Monat, Jahr.
Auch wenn wissenschaftlich bewiesen ist, dass wir reine Energie sind, besser beschrieben als Frequenzen, und daher mit allem in Resonanz sind ob wir wollen oder nicht, wollen viele nichts davon hören.

Ja, das verstehe ich sehr gut.
Ich war ganz genauso, obwohl ich ein paar Monate lang sogar sehen konnte, dass alles in Bewegung ist. Kannst du dir vorstellen wie es ist, zu sehen dat ein Haus gar kein Haus ist, sondern alles kleine Schwingungen sind, alles sich bewegt? Das hat mich damals ziemlich verunsichert und beängstig.

Aber ich habe nicht aufgegeben und so ist mir im Laufe der Jahre immer klarer geworden, ich – wir – sind hier, um mutig zu sein, um die Welt wieder zu dem wachsen zu lassen, was wir in Wahrheit sind, LIEBE.

Wir sind hier, um die Trennung zwischen dem Schöpfer, Gott, der Quelle, dem Licht oder wie auch immer du es nennen willst, und uns aufzulösen.
Wir alle sind hier, um wieder eins zu sein. Und um dies zu erkennen muss man mutig genug sein um an sich selbst arbeiten zu wollen.

Und wie machst du das?

Fange zuerst an, darauf zu achten, wo lebst du gerade? In der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft?
Woher kommen deine Gedanken? Von gestern, von vor 20 Jahren, aus deiner Kindheit?
Woher kommen deine Reaktionen? Aus deiner Erinnerung oder reagierst du jetzt auf die Situation die gerade ist, ohne Vorurteile, ohne Schuld, nur von dem, was du JETZT hörst oder siehst?
Und was kreierst du damit? Trennung (Bestätigung von deinem kleinen Ich) oder die Einheit?

Siehst du, du musst mutig sein, um das tun zu wollen. Es bedeutet, in jeder Situation ehrlich zu sich selbst zu sein. In allem, was du siehst, hörst oder tust. Ob du es magst oder nicht.
Und das braucht Mut. Und ich weiß, du hast ihn auch wenn du selbst an dir zweifelst.

Und wenn du möchtest, dann können wir ein Stück des Weges voller vertrauen in unser Selbst zusammen gehen.

Nimm einfach Kontakt mit mir auf. Ich begleite dich gern.

 

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