Bewusstheit

Ist Bewusstheit das gleiche wie Bewusstsein?

Gibt es keinen Unterschied zwischen Bewusstheit und Bewusstsein?
Oder ist das eine für das andere notwendig?
Ach je, Fragen über Fragen. Und so verwirrend.
Denkst Du, es gibt keinen Unterschied zwischen Bewusstheit und Bewusst-sein? Ich sehe diese Schreibweise nämlich öfter und ich habe auch eine Idee, was es bedeuten könnte.

Aber ist die Bereitschaft zur Bewusstheit nicht erst notwendig, um sich bewusst zu sein? Um sich wieder mit dem reinen Bewusstsein zu verbinden?

Nach meiner bescheidenen Meinung ist Bewusstheit notwendig, um Bewusstsein zu verstehen. Aber, neija, wer bin ich schon um so etwas zu behaupten. 😉
Aber mal ernsthaft. Ist die Bereitschaft zur Bewusstheit nicht eine Bedingung für wachsendes Bewusst-sein? Du kannst Bewusstheit üben und dann ist es möglich, dass Bewusstsein Dich jeden Tag führt. Du kannst Bewusstheit, für das was Du denkst und tust, schärfen. Bewusstheit, das sind einzelne Bausteine, aus denen Du und ich, und alles um uns herum, gemacht ist. Wenn es uns selbst betrifft, nennen wir das, bewusst leben oder von uns selbst bewusstwerden. Und mit der Bereitschaft zur Bewusstheit können wir wieder in den Kontakt mit unserer inneren Stimme kommen.

Ich glaube, Bewusstheit bezieht sich auf den Körper, auf das grobstoffliche. Bewusstsein dagegen ist körperfrei, feinstofflich. Bewusstsein ist daher eine feinere Form der Bewusstheit, kann man sagen.

Als kleines Kind werde ich mir irgendwann bewusst von mir als Körper, das Ego-Bewusstsein entsteht, meine Persönlichkeit und ich erlebe mich von diesem Moment an als eigenständige Person. Ich identifiziere mich über meine Vorstellung von mir selbst.
Es scheint keine Verbindung mehr zu anderen zu geben. Ich, ein separates Objekt. Ich verliere mein ‚Bewusstsein‘ und verliere mich in den Gedanken über mich selbst.
Ich bin mir meiner selbst nicht mehr bewusst und es entsteht ein Mangel an Selbstbewusstsein.

Wenn meine Bewusstheit noch nicht vorhanden oder klein ist, erlaube ich durch das Ego gelebt zu werden, und das Ego ist sich des Ganzen, der Verbindung, nicht bewusst. Das Ego hat kein Vertrauen, das Ego hat Angst und es nährt sich von ‚will haben‘. Das Ego weiß nicht, dass es schon alles hat.

Wenn meine Bereitschaft zur Bewusstheit wächst, werde ich mir allmählich wieder des Ganzen – des reinen Bewusstseins – bewusst. Von der Verbindung zu allem was ist, dem Ganzen, dem Universum, Gott oder der Quelle. Wie immer wie das auch nennen. Mein Vertrauen in das Ganze, in das bloße Bewusstsein, wird größer.

Durch Bewusstheit verstehe ich, dass ich allein durch das Folgen von Kursen und das Lesen unzähliger Bücher, kein reines Bewusstsein erreichen kann, es bringt mich, wenn ich Glück habe, auf den Weg oder auf eine Spur die ich weiter verfolgen kann.

Und ja, es hat lange gedauert bis ich das begriffen habe. ☹

Und so lange ich noch nicht in das Vertrauen zurückgefunden habe, denn ich hatte und habe es ja immer gehabt, suche ich. Und das bedeutet auch, dass meine Bewusstheit noch nicht in mein Bewusst-sein eingetreten ist.

Dann habe ich das Gefühl, dass ich noch etwas nötig habe, dass ich, so wie ich bin, nicht gut genug bin. Das mir noch etwas fehlt.

Aber nichts ist weniger wahr. Ich habe schon alles in mir was ich benötige.
Natürlich hast Du das schon gelesen oder gehört. Ja, natürlich!
Nur, warum glauben wir es dann nicht einfach?

Vielleicht hast Du schon eine Idee warum wir es nicht einfach glauben – ja, das setzt Vertrauen voraus!

Aber warum ist es so schwierig, der Quelle zu vertrauen? Warum bleibe ich nicht in meiner angeborenen Verbindung zu meiner Seele, im Bewusstsein?

Weil wir vergessen und weil wir den Gedanken in unserem Unterbewusstsein fixiert haben: Ich bin nicht gut genug. Das glauben wir. Wie sind davon so fest überzeugt, das es schwierig ist, diesen Glauben zu erschüttern.

Dieser Gedanke, der zum festen Glauben geworden ist, hat das Gefühl geschaffen, ich bin was ich glaube, wer ich bin. Mein Ego sorgt dafür das ich in diesem Glauben bleibe, es will mich ja schützen. Und das Ego braucht immer mehr, immer mehr Informationen, mehr Übung, mehr von dies und mehr von das um uns das Gefühl zu vermitteln, dann würden wir gut genug sein.

Sobald meine Bereitschaft zur Bewusstheit groß genug ist, werde ich mir der Zusammenhänge von allem bewusst und sobald ich dies als Gefühl in mein System festsetzen konnte, bin ich im reinen Bewusstsein. Und genau das ist mein Ziel. Meine Bereitschaft zur Bewusstheit mit jedem Tag so zu stärken, dass ich mich wieder mit dem reinen Bewusstsein verbinde, mir meiner selbst bewusst bin.

Deepak Chopra sagte: „Sie können erkennen, dass Sie im reinen Bewusstsein angekommen sind, wenn alles für Sie zu arbeiten und zu funktionieren scheint. Sie erleben bedeutungsvolle Zufälle in Ihrem Leben und Sie erleben immer mehr Synchronizitäten. Ihnen fallen bemerkenswerte Muster und Möglichkeiten auf. Sie machen sich keine Sorgen mehr. Sie liegen wegen nichts mehr wach. Es gibt keinen Druck. Sie sind sorglos, völlig fröhlich und fasziniert von allem im Leben, hier und jetzt. “

Ist das nicht erstrebenswert?

Wie lernst Du in Bewusstheit zu leben, um ins Bewusstsein zu gelangen?
Wenn Du keine Ahnung hast, kann ich Dich ein Stück auf Deinem Weg begleiten.
Willst Du wissen wie? Dann nimm hier Kontakt mit mir auf.

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